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Hilfe für Südasien

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Hilfe für Südasien

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Eine der umfangreichsten internationalen Hilfsaktionen der Geschichte nimmt immer größere Ausmaße an. Mit Hochdruck liefern internationale Organisationen die am dringendsten benötigten Güter in die am vergangen Sonntag von der Flutkatastrophe am stärksten verwüsteten Gebiete. Die Zahl der Toten wird mittlerweile mit weit mehr als 130.000 angegeben, und noch werden zigtausend vermisst, darunter auch viele Europäer. Inzwischen wurden etwa 370 Millionen Euro Finanzhilfe von der Weltgemeinschaft zugesichert, allein aus Schweden kamen 80 Millionen. UN-Generalsekretär Kofi Annan sagte, die Katastrophe bringe die internationale Gemeinschaft an ihre Grenzen. Dies sei eine globale Katastrophe ohne Beispiel, die beispiellose globale Reaktionen erfordere. In den vergangenen Tagen habe dies tiefe Spuren im Gewissen und Bewusstsein der Welt hinterlassen, während man das Ausmaß, die Gewalt und Geschwindigkeit dessen, was geschah noch immer zu begreifen suche. Indonesien hat unterdessen die Ausrichtung einer internationalen Krisenkonferenz angekündigt. Diese soll am 6. Januar stattfinden. Die UNO will am 11. Januar eine Geberkonferenz in Genf abhalten. Neben den Hilfsgütern werden jetzt auch Leichensäcke angeliefert. Noch sind unzählige Opfer nicht geborgen. Eine Million Menschen sind Obdachlos und mindestens fünf Millionen haben nicht das Nötigste zum Überleben. Die größte Gefahr ist nun der drohende Ausbruch von Seuchen.