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Tausende Touristen kehren aus Südasien zurück, Tausende werden noch vermißt

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Tausende Touristen kehren aus Südasien zurück, Tausende werden noch vermißt

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Diese Touristen haben überlebt. Sie sind der Flutwelle entkommen und zurück in der Heimat. Doch tausende Touristen aus verschiedenen europäischen Ländern werden noch vermißt. Bislang starben bei der Katastrophe in Südasien mehr als 60 Urlauber aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Hälfte der viereinhalbtausend Todesopfer in Thailand sind ausländische Touristen. In Paris erzählten Rückkehrer von Sri Lanka, wie sie sich retteten. Ein Mann sagte: “Ich tauchte zum Grund, um meine Frau herauszuholen und legte sie auf das Autodach. Eine meiner Töchter beatmete sie von Mund zu Mund. Ich tauchte wieder ein, um meine zweite Tochter und den Fahrer zu retten.” In Frankreich warten Hunderte Familien auf Nachrichten von Vermißten. Besonders stark betroffen ist Schweden. 60 Tote sind bereits identifiziert, 3 500 Personen werden noch vermißt. Die Regierung fürchtet, dass Hunderte davon in den Fluten starben. Ein Kind erzählt von dem Erlebtem: “Ich war am Strand und meine Mutter rief mich. Dann sagten die Thais “lauf um dein Leben” und dann rannte ich um mein Leben.” In Deutschland werden noch mehr als 1000 Reisende vermisst und die Zahl steigt. Hunderte Verletzte werden noch in den betroffenen Ländern behandelt. Fast 6000 Deutsche, überwiegend Pauschaltouristen, kehrten inzwischen zurück.