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Verhaltene Silvesterstimmung - Spenden statt Böller

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Verhaltene Silvesterstimmung - Spenden statt Böller

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Mit einer Schweigeminute vor dem traditionellen Feuerwerk hat als erste Großstadt weltweit das australische Sydney das neue Jahr begrüßt. Die Flutkatastrophe in Asien hat die Feststimmung zum Jahreswechsel deutlich gedämpft. Die Silversterfeiern fallen in weiten Teilen der Welt verhalten aus. In den Hauptstädten Europas finden die Feierlichkeiten großenteils gar nicht oder in reduzierter Form statt. In Brüssel wurde das Feuerwerk der Stadt abgesagt und die Feuerwerksköper unbenutzt wieder abgebaut. In Paris wurden die Bäume entlang den Champs-Elysees mit Trauerfloren behängt. Nur in Berlin sollen die Feiern wie geplant mit 1 Million Gästen statt finden. Die Gäste wurden dort aber aufgefordert per SMS zu spenden. Spendenaktionen sind in ganz Europa angelaufen. Die Bereitschaft zu geben ist groß. Im Norden Finnlands sammelten die Menschen auf den Straßen Geld für Hilforganisationen. In Frankreichs zweitgrößter Stadt Lyon spendeten allein am Donnerstag über 20.000 Menschen große Geldbeträge für die Opfer des Seebebens im indischen Ozean. Und in Ländern, die die Neujahrsnacht anders als Frankreich mit Böllern und Feuerwerk feiern, wollen viele Privatleute das dafür vorgesehene Geld statt dessen den Opfern spenden.