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Das Leben nach der Flut

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Das Leben nach der Flut

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In den Katastrophengebieten haben die Aufräumarbeiten begonnen. Bilder der Verwüstung, wie etwa in Sri Lanka, wo kaum ein Haus stehen blieb. Ganze Ortschaften wurden weggespült. Das wenige, was blieb ist vielerorts unbrauchbar. Mindestens 5 Millionen Menschen sind ohne jede Grundversorgung. Die Trinkwasserversorgung ist an vielen Orten zusammen gebrochen, ebenso wie die Kanalisation. Die Seuchengefahr ist akut. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO sind erste Fälle von ansteckenden Durchfall-Krankheiten in Notunterkünften in Sri Lanka und Indien aufgetreten. Insgesamt, so schätzen die Vereinten Nationen wurden 150.000 Menschen von der durch das größte Erdbeben seit 40 Jahren ausgelösten Flutwelle getötet. Und noch immer konnten längst nicht alle Toten identifieziert werden. Internationale Expertenteams helfen bei Sicherung von DNA-Material. Doch mit der fortschreitenden Verwesung der Opfer gestaltet sich auch diese Aufgabe immer schwieriger. Unter den Toten sind viele Touristen – die DNA-Proben sollen helfen, ihre Identität eines Tages fest zu stellen.