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Touristen in Südasien werden zu freiwilligen Helfern

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Touristen in Südasien werden zu freiwilligen Helfern

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Eine Woche nach der Flutkatastrophe in Südasien haben viele westliche Touristen beschlossen, vor Ort zu bleiben und zu helfen.

In Thailand sind die örtlichen Behörden hoffnungslos überfordert. 5.000 Menschen starben in dem südostasiatischen Land bislang aber Tausende gelten nach wie vor als vermißt, viele von ihnen sind Touristen. “Jede Leiche hier gehört zu einer Familie”, sagte ein Brite, der in Thailand eigentlich Urlaub machen wollte. “Wenn meine Familie betroffen wäre, dann würde ich auch wollen, dass man sich um die Toten hier auf irgendeine Art und Weise kümmert.” Der Krisenstab des Auswärtigen Amtes in Deutschland etwa rät allerdings Angehörigen dringend von einer Reise in die Krisenregion ab. Sie könnten dort nichts erreichen.