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Berlin setzt Privatisierung von Deutscher Post fort

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Berlin setzt Privatisierung von Deutscher Post fort

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Die Regierung in Berlin will weitere zwölf Prozent von der Deutschen Post privatisieren. Eine Sprecherin der staatlichen Bank KfW bestätigte einen entsprechenden Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Der Staat wäre danach direkt nur noch mit acht Prozent an dem Ex-Monopolisten beteiligt.

Gleichzeitig wären dann mehr als 48 Prozent der Post-Anteile bei der KfW geparkt. Die Bank verkauft die Anteile zu einem späteren Zeitpunkt an der Börse, wenn die Ertragsbedingungen günstig sind. Berlin erhofft sich von der Operation einen Erlös von rund 1,7 Milliarden Euro. Mit den Einnahmen sollen Löcher im öffentlichen Haushalt gestopft werden. Ende des Jahres geht das Monopol der Deutschen Post bei der Briefzustellung zu Ende.