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Die Hilflosigkeit der Helfer

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Die Hilflosigkeit der Helfer

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Gut eine Woche nach der Flutkatastrophe in Südostasien ist die Spendenbereitschaft rund um die Welt so groß wie nie zuvor. Doch vom Kauf von Tonnen von Trinkwasser, Lebensmitteln, Medikamenten, Zelten oder Kleidung haben viele Betroffene zunächst einmal kaum etwas – die Hilfsgüter müssen vor Ort verteilt werden. So warten – trotz aller Anstrengungen – immer noch Zehntausende auf Unterstützung. An der Westküste der indonesischen Katastrophenprovinz Aceh beispielsweise, wo möglicherweise nur die Hälfte der rund 50 000 Einwohner überlebte, ist die Versorgung nur aus der Luft möglich.

Dazu aber bedarf es Hubschrauber, gut ausgebildeten Personals und einer Logistik, über die kaum eine Hilfsorganisation verfügt. Die US-Armee, im Irak als Besatzungsmacht geschmäht, zeigt hier, wozu ein solcher Apparat ebenfalls dienen kann – und wie gut er funktioniert.