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EU stellte bislang 240 Millionen Euro Hilfe für Asien zur Verfügung

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EU stellte bislang 240 Millionen Euro Hilfe für Asien zur Verfügung

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Der für Entwicklung und humanitäre Hilfe zuständige EU-Kommissar Louis Michel ist in Sri Lanka eingetroffen. Die Kommission stellte bislang 23 Millionen Euro Soforthilfe zur Verfügung, die 25 Mitgliedsstaaten sagten mindestens 240 Millionen Euro zu. Michel forderte wiederholt, zunächst den tatsächlichen Hilfsbedarf festzustellen und dann konkrete Projekte zu finanzieren. In Sri Lanka betonte Michel erneut die Hilfsbereichtschaft der EU: “Wir werden solange nicht aufgeben, wie es nötig ist. Wir werden an der Seite dieser Menschen sein.” Vor Ort, in Galle, besuchte Michel eineStation des Roten Kreuzes. Koreanische Rettungskräfte versuchen hier, den Ausbruch von Seuchen zu verhindern. Sie versprühen Chemikalien, um Moskitos und Mikroben zu vernichten, die Dengue-Fieber und Malaria verbreiten. In Brüssel werden die Hilfsleistungen der Europäer koordiniert. Dieses “Monitoring-Center” untersteht der Direktion der EU-Kommission für Umwelt. Pia Bucella leitet das Büro. “Wir versuchen hier, das Beste aus der Hilfe der einzelnen Mitgliedsstaaten zu machen. Wann immer wir wissen, dass ein französisches Team in einer bestimmten Situation am besten helfen kann, oder etwa ein schwedisches, dann fragen wir nach, ob es bereit ist und wir schicken es in die Region.” Frankreich kritisierte die EU-Hilfe inzwischen als zu langsam und wenig konkret. Am kommenden Mittwochmittag soll in ganz Europa der Opfer des Seebebens gedacht werden.