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Indonesien - Schwierigkeiten bei Verteilung von Hilfsgütern dauern an

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Indonesien - Schwierigkeiten bei Verteilung von Hilfsgütern dauern an

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Mehr als eine Woche nach der Flutkatastrophe in Südasien hat Indonesien die offizielle Zahl der Todesopfer erneut erhöht. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind fast 95.000 Menschen ums Leben gekommen. Hilfsorganisationen schätzen die Zahlen noch weitaus höher ein. Nach Angaben der Vereinten Nationen gestalten sich die Aufräumungs- und Bergungsarbeiten in der Region weiterhin als ausgesprochen schwierig. Vielerorts sind Straßen und Landepisten zerstört.

Nach UN-Angaben werden derzeit rund 1,8 Millionen Menschen mit Wasser und Lebensmitteln versorgt. In der Provinz Aceh im Norden der Insel Sumatra seien inzwischen mehr als eine viertel Millionen Obdachlose in Notunterkünften untergebracht worden. Zahlreiche Menschen in der Krisenregion sind schwer traumatisiert. Die indonesische Regierung kündigte an, gemeinsam mit den Nachbarstaaten ein Frühwarnsystem aufzubauen, um nicht noch einmal von Flutwellen überrascht zu werden.