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25 EU-Staaten gedenken Flutopfern

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25 EU-Staaten gedenken Flutopfern

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In der Europäischen Union sind für 12 Uhr heute Mittag drei Schweigeminuten ausgerufen worden. Vom Nordkap bis nach Sizilien und von Irland bis an den Bosporus soll damit aller Opfer der Flutkatastrophe in Südasien gedacht werden. Für drei Minuten steht das öffentliche Leben in Europa still, um neben den zahlreichen Rettungsmissionen und Spenden auf diese Weise den Überlebenden die Solidarität der Bürger zum Ausdruck zu bringen.

Die offizielle Zahl der Toten liegt bei rund 155.000. Mehrere zehntausend Menschen werden aber noch immer vermisst. Unter den Opfern befinden sich mehr als 10.000 ausländische Touristen, der größte Teil davon stammt aus Europa.

Schweden scheint unter den europäischen Staaten die meisten Toten beklagen zu müssen, gefolgt von Deutschland. In Stockholm trafen am Morgen die sterblichen Überreste der ersten sechs geborgenen Schweden ein, mehr als 2.000 werden noch vermisst.

Als weitere Reaktion auf die Jahrhundertkatastrophe wird in der Europäischen Union inzwischen der Aufbau gemeinsamer Krisenreaktionskräfte für humanitäre Notfälle wie in Südasien diskutiert.