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Schweigeminuten in Brüssel im Gedenken an Opfer der Flutkatastrophe

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Schweigeminuten in Brüssel im Gedenken an Opfer der Flutkatastrophe

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In Brüssel haben am Mittwochmittag mehr als 1000 Menschen der Opfer der Flutkatastrophe in Süd- und Südostasien gedacht. Mitten im Europaviertel ruhte der Verkehr für drei Minuten, Busse standen still, vor öffentlichen Gebäuden in ganz Belgien wehten die Fahnen auf Halbmast. An den Gedenkminuten nahmen mehrere EU-Kommissare, Politiker und Mitarbeiter der EU-Institutionen teil. Auch der Präsident des Europäischen Parlaments, Josep Borrell, beteiligte sich: “Ich hoffe, dass das, was geschehen ist, dazu beiträgt, ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, was unseren Wohlstand von der Situation in den betroffenen Ländern unterscheidet.Hoffentlich endet die Hilfsbereitschaft nicht, wenn erst einmal die Fernseh-Kameras abgezogen sind, denn es handelt sich um eine langfristige Angelegenheit: Es geht nicht nur darum, die Toten zu begraben. Es geht darum, den Überlebenden ein besseres Leben zu ermöglichen”, sagte Borrell. Unter den Todesopfern im Krisengebiet sind mehrere tausend europäische Touristen. Die EU-Kommission betonte, dass in erster Linie die Vereinten Nationen für die Koordinierung der internationalen Hilfe zuständig sein müssten.