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USA wollen mehr Geld für Flutopfer bereitstellen

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USA wollen mehr Geld für Flutopfer bereitstellen

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Der nach den Wahlen im November neu zusammengesetzte US-Kongress begann seine erste Sitzung mit einer Schweigeminute für die Opfer des Tsunamis. Die Mitglieder verabschiedeten eine Resolution, in der sie den Angehörigen der Todesopfer ihr Beileid aussprechen. Bereits im Vorfeld hatte Präsident George W. Bush umgerechnet knapp 264 Millionen Euro für Soforthilfe bereit gestellt. “Für den Anfang”, wie er betonte. Nach der Zerstörung weiter Teile Südostasiens hatten die USA als reichste Nation der Welt zunächst lediglich 11,3 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Dafür waren die Vereinigten Staaten scharf kritisiert worden.

Der scheidende Außenminister Colin Powell traf während seines Besuchs in Asien in Indonesien ein .In der Hauptstadt Jakarta wird er am Donnerstag an der internationalen Geberkonferenz teilnehmen. Amerika reagiere aufgrund des großen Ausmaßes der humanitären Katastrophe, sagte Powell während einer Pressekonferenz. Die Mehrheit der betroffenen Nationen seien muslimisch. Man helfe, ohne auf die Religion zu achten, aber er denke, dies gebe der muslimischen Welt und dem Rest der Welt die Möglichkeit, die Großzügigkeit Amerikas zu erkennen – wie es seine Werte in die Tat umsetze.

Die Europäische Union ist mit 436 Millionen Euro der größte Geldgeber, gefolgt von Japan. Privat wurde nirgends so viel gespendet wie in Deutschland.