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Weiter Gewalt im Irak - Wahlen sollen wie geplant stattfinden

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Weiter Gewalt im Irak - Wahlen sollen wie geplant stattfinden

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Trotz der anhaltenden Gewalt im Land sollen die für Ende Januar geplanten Wahlen im Irak stattfinden. Übergangsministerpräsident Ijad Allawi erklärte erneut, man werde die Abstimmung nicht verschieben. Gleichzeitig rief er die Iraker auf, an der Wahl teilzunehmen. Man werde den Terroristen nicht erlauben, den politischen Prozess zu stören, sagte Allawi. Der irakische Präsident Ghasi al-Jawar hatte zuvor wegen der Sicherheitslage eine Verschiebung der Abstimmung ins Gespräch gebracht. Aufständische versuchen im Irak, mit allen Mitteln die für den 30. Januar geplanten Wahlen zu verhindern.

Fast täglich kommt es zu Anschlägen und Attentaten. In Baquba erschossen Unbekannte den Vorsitzenden der örtlichen Wahlkommission. Bei einem Anschlag auf einen Konvoi der US-Armee riss im Westen von Bagdad ein Attentäter zwei irakische Zivilisten mit in den Tod. In der südlich von Bagdad gelegenen Stadt Hilla starben mindestens dreizehn Menschen, als ein Selbstmordattentäter vor dem Eingang der Polizeiakademie eine Autobombe zündete. Mehr als 25 weitere Menschen wurden bei dem Anschlag verletzt.