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Soldaten im Hilfseinsatz in Südasien

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Soldaten im Hilfseinsatz in Südasien

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Deutsche Bundeswehrsoldaten haben in Köln-Bonn eine russische Maschine mit Material zum Aufbau einer Rettungsstation beladen. Deren Ziel: die von der Flutkatastrophe betroffene indonesische Provinz Aceh. Die Aktion ist Teil dessen, was UN-Generalsekretär Kofi Annan als weltweiten Wettlauf gegen die Zeit bezeichnet, die bleibt, um Tausende Menschen in Südasien zu retten. Mindestens 150.000 wurden durch die Flutwelle getötet. Bisher lieferten allein US-Soldaten eigenen Angaben zufolge mindestens 200 Tonnen Versorgungsgüter in die Provinz Aceh. Doch es bleibt weiterhin schwierig in manche abgelegene Dörfer vorzudringen. Die Weltgesundheitsorganisation warnt, dass Seuchen wie etwa Cholera ausbrechen werden, wenn nicht bis zum Wochenende die Trinkwasserversorgung der Menschen gesichert ist. In Banda Aceh haben internationale Ärtzeteams, z.B. aus Spanien begonnen, medizinische Nothilfe zu leisten. Doch es sind vor allem internationale Militäreinheiten, die vor Ort im Einsatz sind. Flugzeuge und Schiffe aus den USA, Grossbritannien, Frankreich, Deutschland und Indien sind unterwegs in die Kriesenregion oder bereits dort angekommen. Dennoch sind die Schwierigkeiten vor Ort groß – wie norwegische Helfer in Sri Lanka fest stellen mussten, als sie mit ihrem Jeep bis zu den Fenstern von Hochwasser umspült wurden. Unterdessen ist weitere dringend benötigte Hilfe unterwegs zu den Menschen in der verwüstete Region.