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Stillstand auf EU-Arbeitsmarkt

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Stillstand auf EU-Arbeitsmarkt

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Auch im November ist keine Bewegung auf den Arbeitsmarkt in der EU gekommen. Noch immer warteten in der Euro-Zone der zwölf Länder mit der Gemeinschaftswährung 12,6 Millionen Menschen auf die Vermittlung eines Arbeitsplatzes, genauso viele wie im Vorjahreszeitraum. In den 25 Mitgliedsstaaten der erweiterten EU waren 8,9 Prozent der Bevölkerung arbeitslos. Ein Jahr zuvor hatte die Arbeiotslosenrate in der EU bei 9,1 Prozent gelegen. Die EU-Kommission sieht in diesen Zahlen Zeichen dafür, dass der Aufschwung noch nicht da ist und auch noch auf sich warten lassen wird. Die höchsten Zahlen hatten die Beitrittsländer Polen und die Slowakei zu verzeichnen. Auch Griechenland lag mit 10,7 Prozent über dem EU-Durchschnitt – ebenso Deutschland, dass es auf eine Arbeitslosenquote von 9,9 Prozent brachte. Die niedrigsten Raten gab es in Irland mit 4,3 Prozent, in Luxemburg mit 4,4 und in Österreich mit 4,5 Prozent. Die Verbraucher in der EU bleiben skeptisch. Sie halten die Taschen fest verschlossen und geben immer weniger Geld aus. Und die Zahlen vom Arbeitsmarkt scheinen ihrer Skepsis Recht zu geben.