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US-Arbeitsmarkt entwickelt sich weniger gut als erwartet


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US-Arbeitsmarkt entwickelt sich weniger gut als erwartet

Die Entspannung auf dem US-Arbeitsmarkt kommt weiter nur schleppend voran. So stieg zwar im Dezember die Zahl der Erwerbstätigen um 157.000. Damit lag sie etwas höher als im Vormonat, blieb aber dennoch hinter den Erwartungen der Experten zurück. Analysten hatten mit 175.000 neuen Stellen gerechnet.

Die Zahl der Stellungslosen wurde für Ende Dezember mit etwas mehr als acht Millionen angegeben. Im Jahresdurchschnitt lag die Erwerbslosenquote bei 5,5 Prozent – gegenüber 5,9 Prozent 2003. Analysten kommentierten, die neuesten Zahlen ließen erneut Zweifel an der Nachhaltigkeit der Erholung der US-Wirtschaft aufkommen. Monatlich müßten mindestens 150.000 Arbeitsplätze geschaffen werden, um das natürliche Wachstum der Erwerbsbevölkerung aufzunehmen. Noch wurden nicht alle Job-Verluste der jüngsten Rezession wieder ausgeglichen. Damit ist die Bilanz für US-Präsident George W. Bush seit seinem Amtsantritt 2001 weiterhin negativ. Als Rezept für mehr Wachstum und Beschäftigung setzt Bush in seiner zweiten Amtszeit erneut auf Steuersenkungen.
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