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UN: Knapp 160 000 Tote durch Flutkatastrophe in Asien - Kofi Annan in Sri Lanka

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UN: Knapp 160 000 Tote durch Flutkatastrophe in Asien - Kofi Annan in Sri Lanka

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Die Hilfe für die von der Flutkatastrophe zerstörten Gebiete in Südasien konzentriert sich weiter auf die indonesische Insel Sumatra – und da insbesondere auf die am schwersten betroffene Provinz Aceh. Neben vielen Hilfsorganisationen sind auch die US-Streitkräfte weiterhin vor Ort, um vom Flugzeugträger Abraham Lincoln aus, der vor der Küste liegt, per Hubschrauber Hilfsgüter in immer noch unzugängliche Regionen zu bringen. Spanien kündigte an, 650 Soldaten für humanitäre Aufgaben in die Katastrophengebiete zu entsenden. Bereits am Montag würden fünf Flugzeuge mit 18 Tonnen Hilfsgütern in die Krisenregionen geschickt. Die russische Luftwaffe brachte 130 Tonnen Hilfsgüter nach Asien. Unterdessen traf UN-Generalsekretär Kofi Annan am Freitagabend in Sri Lanka ein, nachdem er zuvor Indonesien besucht hatte. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind bei der Flutkatastrophe insgesamt fast 160 Tausend Menschen ums Leben gekommen, als vermisst gelten noch rund 18 Tausend Personen. Immer wieder werden Amateurvideos veröffentlicht, die den Moment dokumentieren, als die von einem Seebeben ausgelöste Flutwelle auf das Land trifft.