Eilmeldung

Eilmeldung

Angst vor Ausbruch von Kämpfen in Indonesien

Sie lesen gerade:

Angst vor Ausbruch von Kämpfen in Indonesien

Schriftgrösse Aa Aa

Zwei Wochen nach der Flutkatastrophe in Südasien liegt die offizielle Zahl der Toten insgesamt bei 156.000, doch wahrscheinlich wird sie weiter steigen. Die indonesische Provinz Aceh wurde fast komplett zerstört. Ganze Dörfersind wie von der Landkarte wegradiert. Auch Korallenriffe und Mangrowenwälder vor der Küste existieren nicht mehr. Es wird Jahrzehnte dauern, bis die Unterwasserwelt sich annähernd regeneriert haben wird.

Experten der Vereinten Nationen gaben an, inzwischen auch in die meisten der entlegensten Gebiete der indonesischen Provinz vorgedrungen zu sein. Die Menschen dort mussten fast 14 Tage auf Trinkwasser, Lebensmittel und Kleidung warten. Große Angst besteht weiterhin vor dem möglichen Ausbruch von Seuchen. Und ein neues Problem kommt nun auf: Die Sicherheitslage in und um Banda Aceh wird immer instablier. Es gebe große Risiken aufgrund des dort schwelenden Bürgerkrieges, berichten die Helfer. Am frühen Sonntagmorgen gab es eine Schießerei, bei der niemand verletzt wurde. Polizisten machten Rebellen dafür verantwortlich, andere Quellen berichteten, dass ein Soldat im Chaos seine Selbst-Kontrolle verloren hätte.