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Stürme und Überschwemmungen verwürsten weite Teile Nord- und Nordosteuropas

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Stürme und Überschwemmungen verwürsten weite Teile Nord- und Nordosteuropas

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Mit Geschwindigkeiten von bis zu 180 Stundenkilometern sind Stürme und Unwetter über Nordeuropa hinweg gefegt. Dabei kam mehr als ein Dutzend Menschen ums Leben.

In den Morgenstunden erreichte das Orkantief Estland und sorgte für Sachschäden und Überschwemmungen in den Küstengebieten. Der Fährverkehr musste ausgesetzt werden, die Stromversorgung war unterbrochen. Ähnliches galt für Schweden und Dänemark. Dort starben mindestens zehn Menschen – die meisten durch umstürzende Bäume. Hunderttausende waren stundenlang ohne Strom. Auch Finnland wurde von Überschwemmungen heimgesucht. Seit gestern war der Sturm von Großbritannien über Deutschland, Dänemark und Schweden Richtung Baltikum gezogen. Für Nord- und Ostdeutschland warnte der Wetterdienst auch zum Nachmittag noch vor orkanartigen Böen bis zur Windstärke elf. Eine Fähre, die wegen des Windes vor der schottischen Küste auf Grund gelaufen war, kam erst zum Mittag wieder frei. Die Passagiere hatten das Schiff nicht verlassen können, obwohl das Ufer nur wenige Meter entfernt war. Nach Überschwemmungen in der nordwestenglischen Stadt Carlisle ermittelt die Polizei in drei Todesfällen. In Norddeutschland suchte sie nach zwei Vermissten.