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Trauriger Schultag in Sri Lanka

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Trauriger Schultag in Sri Lanka

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Mit einer Woche Verzögerung haben in Sri Lanka die Schulen wieder geöffnet. Für Schüler, Eltern und Lehrer ein schwieriger Neuanfang nach dem Tsunami vom 26. Dezember. 170 der rund 10.000 Schulen im Land wurden von den Naturgewalten ganz oder teilweise zerstört, tausende Kinder starben. An einigen Schulen in Küstennähe kamen mehr als ein Drittel der Zöglinge durch die Flutwelle um. Die Überlebenden sind häufig traumatisiert, weil sie Angehörige und Freunde durch den Tsunami verloren haben. Als Zeichen der Normalität verteilte das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (Unicef) heute an Schüler im Katastrophengebiet Spielzeug und Unterrichtsmittel.

Mit der Wiederaufnahme des Unterrichts soll den Kindern geholfen werden, mit dem Erlebten besser fertig zu werden, während die Erwachsenen sich in die Aufräumarbeiten und den Wiederaufbau stürzen, um nicht zu verzweifeln. Zwei Wochen nach der Katastrophe ist Sri Lanka noch weit von Normalität entfernt. Mehr als eine halbe Million Menschen sind noch immer obdachlos.