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Hoffnung auf Frieden in Nahost

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Hoffnung auf Frieden in Nahost

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Die Wahl des neuen Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas wird weltweit begrüßt. Nach dem verkündeten Endergebnis erhielt der Vorsitzende der PLO 62,3 Prozent der Stimmen. Der große Vorsprung von Abbas vor seinem stärksten Herausforderer Mustafa Barghuti gilt als Mandat der Wähler, die Friedensverhandlungen mit Israel wieder aufzunehmen.

Auch in Israel sind die internationalen Hoffnungen auf einen Frieden in Nahost bestärkt. Israels Premierminister Ariel Scharon hat am Abend ein Misstrauensvotum um die Frage seines Abzugsplans aus dem Gazastreifen knapp gewonnen. Die Knesset sprach dem neuen Kabinett mit 58 Ja-Stimmen gegen 56-Nein Stimmen bei 6 Enthaltungen das Vertrauen aus. Sharons Rückzugsplan sieht die Räumung aller 21 Siedlungen aus dem Gazastreifen und von 4 Siedlungen aus dem Westjordanland vor. Sharon war bei der Vorstellung seiner großen Koalition in dieser Frage auf starken Wiederstand seiner Likud-Fraktion gestoßen. 13 Gegner seines Abzugsplans hatten angekündigt bei einer Abstimmung in der Knesset gegen die Regierung zu stimmen.