Eilmeldung

Eilmeldung

Winterstürme toben in Europa und USA

Sie lesen gerade:

Winterstürme toben in Europa und USA

Schriftgrösse Aa Aa

Bei orkanartigen Stürmen sind in Schottland und Nordirland drei Menschen ums Leben gekommen. Zehntausende Haushalte wurden von der Stromversorgung abgeschnitten, als Sturmböen mit Spitzengeschwindigkeiten von fast 200 Kilometern pro Stunde über die britischen Inseln fegten.

In Nordirland starb ein Lastwagenfahrer in Londonderry, als er auf einer Brücke wegen des Starken Windes die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und dreißig Meter hinabstürzte. Bei einem weiteren Unfall im Osten Schottlands wurde ein Autofahrer beim Zusammenstoß mit einem umgestürzten Lastwagen getötet. Ein vor der Inselkette der Äußeren Hebriden zunächst als vermisst gemeldeterspanischer Fischfänger ist inzwischen von einer britischen Luft-Patrouille entdeckt worden. Die 19 Besatzungsmitglieder an Bord sind nach ihren Angaben wohlauf. Inzwischen wurden zahlreiche Straßen gesperrt, der Fährverkehr und Bahnverbindungen sind weitgehend eingestellt. Die meteorologische Dienste auf den britischen Inseln warnten Autofahrer, wegen der starken Winde und der Vielzahl umgestürzter Bäume und Telefonmasten Reisen auf das Notwendigste zu beschränken. Bereits am Wochenende waren bei Stürmen im Norden Großbritanniens drei Menschen umgekommen. Auch im Westen der USA haben Überschwemmungen schwere Schäden angerichtet. Mehr als zehn Menschen wurden bislang getötet, etliche werden noch vermißt. In Süd-Utah ließen heftige Regenfälle den Santa Clara River über die Ufer treten. Besonders schlimm ist die Lage in Kalifornien. Winterstürme peitschen bereits seit fünf Tagen die Pazifikküste entlang. Allein in Los Angeles fiel seit Anfang des Jahres schon mehr Regen als sonst durchschnittlich das ganze Jahr über. In der Gemeinde La Conchita löste sich ein völlig durchweichter Hügel und begrub vier ganze Straßenblöcke unter sich.