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"Deutschlandpakt" zwischen rechtsextremen Parteien DVU und NPD

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"Deutschlandpakt" zwischen rechtsextremen Parteien DVU und NPD

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Die beiden rechtsextremen deutschen Parteien DVU und NPD wollen sich in Zukunft bei Wahlen nicht mehr gegenseitig die Stimmen wegnehmen. Auf dem Parteitag der Deutschen Volksunion in München wurde eine sogenannter “Deutschlandpakt” unterzeichnet, der festlegt, daß die NPD bei der Bundestagswahl 2006, die DVU hingegen bei der Europawahl 2009 antreten wird.

In der Vergangenheit waren beide desöfteren an der 5-Prozent-Hürde gescheitert. Ursprünglich wollten die Parteien zur Bundestagswahl 2006 mit einer gemeinsamen Liste antreten – was aber nach Expertenmeinung in der Praxis am deutschen Wahlgesetz gescheitert wäre.

Dennoch sollen in einem Jahr bei der Bundestagswahl einige DVU-Kandidaten auf der NPD-Liste vordere Plätze erhalten. Die Unterstützung der dritten rechtsextremen Partei in Deutschland, der Republikaner, scheint vorerst unwahrscheinlich. Diese hatte sich im November gegen das Bündnis ausgesprochen.