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Lokführer streiken für mehr Sicherheit

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Lokführer streiken für mehr Sicherheit

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In Italien hat der Streik der Lokführer des staatlichen Bahnkonzerns zu zahlreichen Verspätungen und langen Wartezeiten für die Reisenden geführt. Pendlerzüge führen aber am Morgen für den Berufsverkehr. Mit dem 24-stündigen Ausstand wollen die Mitarbeiter gegen die Sparpolitik der italienischen Bahn protestieren. Auch die internationalen Verbindungen nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz waren beeinträchtigt.

In den Bahnhöfen Italiens mussten Reisende teilweise stundenlang auf ihre Züge warten oder wieder nach Hause gehen. Nach Angaben des Gewerkschaften beteiligten sich 90 Prozent der Lokführer an der Arbeitsniederlegung. Die italienische Staatsbahn erklärte, nur einer von sieben sei dem Aufruf gefolgt. Anlass für den Ausstand ist ein schweres Zugunglück, bei dem Anfang Januar zwischen Bologna und Verona 17 Menschen ums Leben gekommen waren. Ein Personen- und ein Güterzug waren auf der eingleisigen Strecke zusammengestoßen. Die Eisenbahner forderten nach dem Unfall eine generelle Überprüfung der Sicherheitsvorkehrungen im noch immer staatlichen Unternehmen.