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Bush schließt militärische Gewalt gegen Iran nicht aus

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Bush schließt militärische Gewalt gegen Iran nicht aus

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Am Donnerstag wird George W. Bush vor dem Kapitol in Washington seinen Amtseid ablegen – unter bisher nie gekannten Sicherheitsvorkehrungen. Kein Präsident vor ihm hatte zu Beginn seiner zweiten Amtszeit so schlechte Umfragewerte vorzuweisen, nur noch 50 Prozent der Amerikaner stehen hinter Bush. In einem Fernsehinterview sorgte er jetzt wieder für Aufsehen: Militärische Gewalt gegen den Iran wegen dessen Atompolitik schloss der US-Präsident nicht mehr aus. Zwar hoffe er, man könne den Konflikt diplomatisch lösen, doch es gebe auch andere Optionen.

Bis zu einer halben Million Menschen werden für die Vereidigung erwartet, viele von ihnen dürften gegen die Irak-Politik der Regierung protestieren. Bush reagierte jetzt auf einen Artikel, der in der angesehenen Zeitschrift “New Yorker” erschienen war. Darin heißt es, geheime US-Kommandos hätten in den vergangenen Wochen mögliche Angriffsziele im Iran ausgespäht. Das Verteidigungsministerium hatte von zahlreichen “erfundenen Behauptungen” gesprochen, Einsätze von US-Kommandos im Iran aber nicht dementiert.