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Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss setzt den Sanierungskurs fort.Wie die Airline mitteilte werden in den kommenden anderthalb Jahren 800 bis 1000 Arbeitsplätze abgebaut.

Zudem soll die Flotte verkleinert werden – 13 Maschinen stehen zum Verkauf. Anhaltend schwierige Wettbewerbsbedingungen werden als Grund für die neuerlichen Einschnitte genannt. Vor allem der Kostendruck durch Low-Cost-Anbieter sowie die Preiserosion im Europageschäft machen den Schweizern zu schaffen. Im 3.Quartal 2004 hatte die Swiss erstmals schwarze Zahlen ausgewiesen. Machte aber auf die drastisch gestiegenen Ölpreise aufmerksam, die die künftige Gewinnentwicklung beeinträchtigen könnten. Nach dem gescheiterten Einstieg in die von British Airways geführte One-World Alliance stehen Spekulationen im Raum, die eine Zusammenarbeit mit der Star-Alliance und Lufthansa nahelegen. Der Schweizer Staat ist mit 20 Prozent größter Aktionär der Swiss, die aus der bankrotten Swiss Air hervorgegangen war. Die verbleibenden Anteile liegen in den Händen von Schweizer Großkonzernen wie UBS, Credit Suisse, Novartis und Roche.