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UN-Konferenz berät über Tsunami-Frühwarnsystem

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UN-Konferenz berät über Tsunami-Frühwarnsystem

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Im japanischen Kobe hat eine UN-Konferenz zur Katastrophenvorsorge begonnen. Unter dem Eindruck der Fluttragödie in Südasien beraten Delegierte aus rund 150 Ländern über Mittel und Wege, mit denen mehr Sicherheit vor Naturkatastrophen geschaffen werden kann.

Zentrales Thema werden auch wirksame Tsunami-Frühwarnsysteme sein, UN-Hilfskoordinator Jan Egeland sagte zum Auftakt der fünftägigen Tagung, die beste Art, die Toten von Katastrophen zu ehren sei, die Lebenden zu schützen. Der Ort der Konferenz gedenkt momentan seiner eigenen Opfer, in Kobe starben gestern vor 10 Jahren bei einem Erdbeben rund 6.500 Menschen. In der von der Flutkatastrophe am stärksten betroffenen indonesischen Provinz Aceh gehen unterdessen die Hilfslieferungen weiter. Mehr als 10.000 US-Soldaten sind auf 20 Schiffen vor der Küste Sumatras im Hilfseinsatz für Flutopfer stationiert. Die Anzahle der Hubschrauberflüge in annähernd vom Erdboden verschwundenen Städten und Dörfern an der Westküste Acehs hat sich mittlerweile auf 80 pro Tag erhöht. Neben den USA führen auch Singapur und Frankreich Hilfsmission vor Ort durch.