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Europa und Russland weiten Zusammenarbeit im All aus

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Die europäische Raumfahrtagentur ESA hat in Moskau mit ihrem russischen Partner Roskosmos einen umfangreichen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Die bereits umfangreiche Zusammenarbeit zwischen den Agenturen soll dadurch in den nächsten Jahren weiter vertieft und juristische Probleme sollen aus dem Weg geräumt werden.

“Unsere Zusammenarbeit schreitet nun auch auf dem Gebiet der Raumfahrt rasant voran. Unser Kooperationsvertrag soll dies unterstützen”, sagte Anatoly Perminov von der staatlichen russischen Weltraumagentur. So sollen ab 2007 russische Sojus-Trägerraketen vom europäischen Weltraumhafen Kourou in Französisch Guayana gestartet werden. Die ESA investiert in das gemeinsame Projekt mehr als 120 Millionen Euro, das auch in die Entwicklung weiterer Raketensysteme münden soll. Der Kooperationsvertrag sieht ebenfalls vor, dass der deutsche Astronaut Thomas Reiter im nächsten Jahr als erster Europäer an einer Langzeitmission an Bord der internationalen Raumstation ISS teilnehmen wird. Bislang war dies Amerikanern und Russen vorbehalten, die über die Technologie verfügen, bemannte Missionen in den Weltraum zu schicken.