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Neue Gewalt im Nahen Osten

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Neue Gewalt im Nahen Osten

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Die israelische Armee ist in der Nacht ins Westjordanland eingerückt. Auf der Suche nach radikalen Palästinensern wurden im Norden, in der Stadt Nablus, 16 Personen festgenommen. Darunter befanden sich nach Armeeangaben 13 Mitglieder der Hamas-Bewegung.

Der Einsatz erfolgte einen Tag nach einem Selbstmordanschlag nahe der jüdischen Siedlung Gusch Kativ, bei dem sich ein 21-jähriger Palästinenser in die Luft gesprengt hatte. Acht Israelis wurden verletzt – einer von Ihnen erlag in der Nach seinen schweren Verwundungen.

In der Nacht bekannte sich die Hamas zu insgesamt drei weiteren Angriffen, bei denen Kassam-Raketen und Panzerfäuste abgefeuert wurden.

Das Treffen von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas mit Vertretern der Hamas ist in der Nacht ohne konkretes Ergebnis beendet worden. Die Atmosphäre wurde als positiv bezeichnet.

Ein Hamas-Sprecher kündigte an, die Forderungen von Abbas zu prüfen und in Kürze Stellung zu nehmen. Der Nachfolger von Jassir Arafat will alle militanten Gruppen auf eine Waffenruhe verpflichten, um Friedensgespräche mit Israel aufnehmen zu können.

Unterdessen hat der israelische Ministerpräsident Ariel Scharon für Donnerstag das Sicherheitskabinett zusammengerufen, um das weitere Vorgehen Israels zu beraten.