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Vermehrte Anschläge vor der Wahlen im Irak

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Vermehrte Anschläge vor der Wahlen im Irak

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Eine Woche vor den ersten Parlamentswahlen im Irak seit 50 Jahren haben die Aufständischen ihre Angriffe auf Irakische Sicherheitskräfte und Zivilisten verstärkt. Der jordanische Extremistenführer Abu Mussab Al Zarkawi soll in einer Audiobotschaft im Internet sunnitische Rebellen zur Verhinderung der Wahlen aufgerufen und einen gnadenlosen Krieg angekündigt haben haben. Bei dem jüngsten Selbstmordanschlag in der Nähe des Einganges zu einem Militärstützpunkt in Hilla südlich von Bagdad wurden am Samstag acht irakische Sicherheitskräfte und ein Zivilist verletzt.

Unterdessen wurden acht im Irak verschleppte Chinesen frei gelassen. Die Entführer hatte China aufgefordert, ihren Bürgern die Einreise in den Irak nicht länger zu gewähren. China, das sich stets gegen den US-Einmarsch in den Irak ausgesprochen hatte, hatte am Freitag bekräftigt, seine Landsleute schon mehrmals vor Reisen in den Irak gewarnt zu haben. Von den acht offenbar frei gelassenen Geiseln fehlt dennoch jede Spur.