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Europa sucht nach besseren Schutzmaßnahmen gegen Waldbrände

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Europa sucht nach besseren Schutzmaßnahmen gegen Waldbrände

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Auch wenn es nicht gerade die Saison dafür ist: Über Prävention kann man nie zu früh nachdenken – und genau darum geht es derzeit bei einer zweitägigen Konferenz in Brüssel.

Regierungsvertreter, Wissenschaftler und EU-Umweltkommissar Stavros Dimas wollen dabei die Politik der betroffenen süd- und westeuropäischen Länder koordinieren und die gegenseitige Hilfe besser organisieren. Prävention ist nach wie vor der beste Schutz vor Waldbränden – darin sind sich die Teilnehmer einig. Die meisten Brände im vergangenen Vierteljahrhundert (1980 – 2003) verzeichnete Portugal mit fast 400.000 – oder 38 Prozent der betroffenen Länder im Süden Europas. Spanien folgte, hatte allerdings gemessen an der verbrannten Fläche die größten Schäden. Italien stand bei der Zahl der Brände an dritter Stelle, gefolgt von Frankreich und Griechenland. Umweltorganisationen wie der WWF warnen, dass Waldbrände in der Vergangenheit zugenommen und auch an Intensität gewonnen haben. Die meisten seien menschengemacht. Vor allem Brandrodung und die mit dem Abholzen verbundene Austrocknung der Flächen hätten den Wald immer anfälliger gemacht.