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Nach der Flutwelle: ASEAN-Staaten wollen gemeinsam Tourismus wieder ankurbeln

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Nach der Flutwelle: ASEAN-Staaten wollen gemeinsam Tourismus wieder ankurbeln

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Mit einer gemeinsamen Marketing-Offensive wollen die Länder Südostasiens den Tourismus wieder ankurbeln. Das beschlossen die Fremdenverkehrsminister der ASEAN-Staaten bei einem Treffen im malaysischen Langkawi.

Vier Wochen nach der Flutkatastrophe ist der Tourismus in der Region fast zum Erliegen gekommen – auch in Gegenden, die nicht betroffen sind. “Wir hoffen, daß es nicht zu lange dauert, die Urlauber wieder zurückzuholen”, erklärte der Vertreter Thailands. Wichtig sei nun, daß bei künftiger Wirtschaftsförderung der Fremdenverkehr mit Vorrang behandelt werde. Experten rechnen indes nicht mit einem dauerhaften Negativ-Effekt für die Branche. Erheblich schwerere Folgen hatte 2003 die Vogelgrippe. Für 2004 gehen Prognosen mit 45 Millionen Touristen in der Region aus. Im nächsten Jahr soll sich demnach diese Zahl auf 50 Millionen steigern. Ein Sprecher des internationalen Reisebüro-Verbandes äußerte sich ebenfalls zuversichtlich. In Europa sei die Meinung verbreitet, daß der Asien-Tourismus nun unterstützt werden müsse. Auch die Spendenbereitschaft habe ein hohes Maß an Solidarität bewiesen. Reisevermittler und nationale Regierungen wollen vor allem eines nicht: daß der Eindruck erweckt wird, die betroffenen Länder seien mit dem Wiederaufbau überfordert.