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Verkauf von IBM-PC-Sparte an Chinesen könnte scheitern

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Verkauf von IBM-PC-Sparte an Chinesen könnte scheitern

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Vor dem geplanten Verkauf der PC-Sparte von IBM an die chinesische Lenovo-Gruppe haben sich unerwartet Hürden aufgebaut. Presseberichten zufolge machen die US-Behörden Sicherheitsbedenken gegen die Operation geltend.

China könnte ein IBM-Werk in North Carolina zur Industriespionage nutzen. Das zuständige Komitee für ausländische Investitionen sehe eine Gefahr für die nationale Sicherheit. Im Dezember hatten beide Unternehmen die Übernahme der IBM-PC-Sparte durch Lenovo bekannt gegeben. Das dadurch entstehende Joint venture käme auf einen Marktanteil von 7,7 Prozent und belegte damit Platz drei – hinter den Branchenführern Dell und Hewlett-Packard. Zu den neu aufgetretenen Sicherheitsbedenken erklärte IBM und Lenovo, sie arbeiteten mit den US-Behörden zusammen. Ein Sprecher des US-Finanzministeriums lehnte eine Stellungnahme ab. Vor zwei Jahren hatten die US-Behörden den geplanten Verkauf von Global Crossing an die Hongkonger Holding Hutchison Whampoa wegen Risiken für die nationale Sicherheit untersagt.