Eilmeldung

Eilmeldung

"Jahrzehnt der Integration" soll Leben der Roma in Osteuropa verbessern

Sie lesen gerade:

"Jahrzehnt der Integration" soll Leben der Roma in Osteuropa verbessern

Schriftgrösse Aa Aa

In der bulgarischen Haupstadt Sofia haben Staats- und Regierungschef aus Mittel- und Osteuropa das sogenannte “Jahrzehnt der Roma-Integration” begonnen. Acht Länder, die Weltbank sowie das Soros-Institut für offene Gesellschaft wollen durch die Initiative versuchen, die Lebensbedingungen der Roma zu verbessern. In den beteiligten Staaten Bulgarien, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Kroatien, Serbien-Montenegro, Mazedonien und Rumänien leben die meisten der europäischen Roma. Sie stellen die größte Minderheit auf dem Kontinent dar, ihre Zahl wird auf zwischen 7 bis 9 Millionen geschätzt.

Oftmals leben sie in ärmlichen Verhältnissen, fast drei Viertel der jungen Roma haben keinen Schulabschluss. Durch das Projekt sollen in den betroffenen Ländern die Bildung, die Arbeitsmöglichkeiten, die Gesundheitsfürsorge und die Wohnungssituation für Roma verbessert werden.