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Papst im Krankenhaus

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Am Sonntag hat Papst Johannes Paul II seinen letzten öffentlichen Auftritt absolviert. Er war bereits stark erkältet und hatte große Mühe, zu sprechen. Alle weiteren Termine sagte er ab. Gestern Nacht schließlich wurde er mit Atemproblemen ins Gemelli-Krankenhaus gebracht. Seine seit Sonntag andauernde Grippe habe sich am Dienstagabend verschlimmert, sagte der Vatikan-Sprecher. Er teilte weiter mit, dass der Papst an einer akuten Kehlkopf-Luftröhrenentzündung mit Luftröhrenverengung leide. Der 84-Jährige werde jedoch nicht künstlich beatmet.

Auch liege er nicht auf der Intensivstation sondern im zehnten Stock des Krankenhauses. Seine Die Ärzte kündigten für gegen neun Uhr ein Bulletin an. Vor dem Krankenhaus bezogen bereits hunderte Medienvertreter aud aller Welt Stellung. Die Ärzte nannten als Grund für den Krankenhausaufenthalt des Papstes starken Husten, der für Parkinson-Patienten wie den Heiligen Vater gefährlich ist. Denn für sie besteht bei Husten und Verschließung der Bronchien ein erhöhtes Risiko zu ersticken.