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Neue Runde im Streit um Juganskneftegas

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Neue Runde im Streit um Juganskneftegas

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Die Auseinandersetzung um den Yukos-Förderbetriebs Juganskneftegas geht in eine weitere Runde. Der neue Besitzer, der staatliche russische Ölkonzern Rosneft, soll jetzt Kredite in Höhe von rund 370 Millionen Euro an ein Bankenkonsortium unter Fürhung derfranzösischen Societe Generale zurückzahlen. Juganskneftegas war der wichtigste Förderbetrieb des bislang größten Ölexporteurs Russlands. Nach dessen Zwangsverkauf ist der Yukos-Konzern praktisch zerschlagen. Der neue Eigentümer Rosneft dürfte in erhebliche finanzielle Schwierigkeiten geraten, sollte die Societe General auf ihrer Forderung bestehen. Medienberichten zufolge sollen auch chinesische Banken mit einem Milliardenkredit den Kauf von Juganskneftegas finanziert haben. Der Sprecher des Außenministeriums wies das zurück. Er könne klar sagen, dass China keiner russischen Ölfirma einen Kredit zur Verfügung gestellt habe, um den Ölförderer zu kaufen. Juganskneftegas war am 19. Dezember von der Baikal Finanzgruppe für mehr als 7Milliarden Euro aufgekauft worden. Anschließend hatte Rosneft die Gruppe übernommen.