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Blutiger Tag im Irak


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Blutiger Tag im Irak

Bei einem Selbstmordanschlag auf ein Rekrutierungsbüro der irakischen Armee im Westen von Bagdad sind mindestens 21 Menschen getötet worden. 27 wurden verletzt. Nach Angaben der US-Streitkräfte sprengte sich ein Fußgänger in die Luft, als ein Lastwagen mit Rekruten in einen ehemaligen Luftwaffenstützpunkt im Westen von Bagdad einfahren wollte. Bei den Opfern handelt es sich um junge Männer. Ausserdem gab es in Bagdad einen Attentatsversuch auf einen irakischen Politiker. Er war mit seinen beiden Söhnen in einem Konvoi unterwegs, als Unbekannte sein Fahrzeug beschossen. Mithal al-Alusi blieb unversehrt. Seine beiden Söhne starben, einer seiner Leibwächter wurde verletzt. Alusi hatte früher eine führende Position im irakischen Nationalkongress inne, war aber nach seinem Israel-Besuch im vergangenen Jahr ausgeschlossen worden. Ausserdem hatte er öffentlich Kritik an Syrien und Iran geäußert.

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