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Spanischer Regierungschef: "Kein Platz für Terroristen und deren Unterstützer"

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Spanischer Regierungschef: "Kein Platz für Terroristen und deren Unterstützer"

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Ummittelbar nach dem Anschlag meldete sich der spanische Regierungschef José Luis Rodriguez Zapatero aus Warschau zu Wort.” Den Terroristen und allen die sie unterstützen sage ich, dass es für sie weder in der politischen noch sozialen Gesellschaft einen Platz gibt. Die Bomben führen nur ins Gefängnis. Der ganzen Gesellschaft möchte ich sagen, dass die Zukunft des Baskenlandes innerhalb Spaniens liegt, mit oder ohne Eta.”

Zapatero spielt damit auf die kürzliche Ablehnung des Ibarretxe-Plans an, der dem Baskenland Autonomie geben sollte. Kurz vor Zapatero hatte bereits der spanische Innenminister José Antonio Alonso auf den Bombenanschlag in Madrid reagiert. Auch er fand deutliche Worte für die ETA. “Die Terroristengruppe Eta ist geschwächt. Sie hat in unserem Land weder eine politische noch eine gesellschaftliche Zukunft. Aber sie ist immer noch schlagkräftig und verfügt über ein gutes Netzwerk. Gerade deshalb ist es wichtig, dass wir unsere demokratischen Werte mit allen Mitteln des Rechtsstaates verteidigen und weiter den Terrorismus bekämpfen.”