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Tote bei Grubenunglück in Russland

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Tote bei Grubenunglück in Russland

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Bei einer Grubengas-Explosion in einem russischen Kohlebergwerk sind mindestens 16 Menschen getötet worden. 10 Personen würden noch vermisst, teilte eine Sprecherin der örtlichen Behörden mit. Sie gehörten einem Team von 30 Minenarbeitern und Experten an, die in die Grube entsandt worden waren, um Rauchentwicklung in ihrem Inneren zu stoppen. In dem veralteten Bergwerk im sibirischen Kemerovo war vor zwei Wochen ein Feuer unter Tage ausgebrochen, damals war keiner der 215 Bergleute zu Schaden gekommen.

Die Explosion ereignete sich am frühen Morgen in einem Schacht in 400 Metern Tiefe. Der Gouverneur der Region teilte mit, dass weitere Methangasexplosionen und Feuer die Bergungsarbeiten behinderten. In der ganzen Region ereignen sich immer wieder schwere Unfälle. Zuletzt starben im April 2004 bei einer Explosion in Ossiniki 47 Bergleute.