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Dresden gedenkt der Opfer der Bombenangriffe von 1945

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Dresden gedenkt der Opfer der Bombenangriffe von 1945

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Im deutschen Dresden ist der Opfer der Bombenangriffe vom 13. und 14. Februar 1945 gedacht worden. Unter anderen legten Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt, die Botschafter der USA, Großbritanniens und Frankreichs auf dem Heidefriedhof, wo etwa 20 000 Opfer bestattet sind, Kränze nieder. Überschattet waren die Feierlichkeiten vom Aufmarsch von bis zu 5 000 Anhängern der rechtsextremen Szene aus ganz Deutschland. Die Demonstration unter der Schirmherrschaft der NPD war unter zahlreichen Auflagen genehmigt worden. NPD-Abgeordnete hatten vor kurzem im sächsischen Landtag die Luftangriffe als Bomben-Holocaust bezeichnet und damit einen Eklat ausgelöst. Am Sonntagnachmittag schlossen sich Tausende Menschen einem Protestzug gegen den Aufmarsch der Neonazis an. Ein Aufeinandertreffen zwischen Rechtsextremisten und gewaltbereiten linken Demonstranten konnte die Polizei verhindern.