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Großfeuer legt Bankenviertel von Madrid lahm

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Großfeuer legt Bankenviertel von Madrid lahm

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Nach dem Großfeuer in einem Hochhaus in Madrid, dem 106 Meter hohen Windsor-Turm, ist ein großer Teil des Banken- und Geschäftsviertels der spanischen Hauptstadt abgeriegelt – wegen der weiterhin bestehenden Einsturzgefahr. Das Zentrum der Madrider Finanzwelt war praktisch lahmgelegt. Rund 10.000 Menschen konnten nicht zur Arbeit gehen. Viele Unternehmen richteten provisorische Büros ein, so auch die Wirtschaftsprüfungsfirma Deloitte and Touche. Unternehmenssprecher Goyo Panadero erklärte, die Firma verfüge über ein System, mit dem die im Hause vorhandenen Informationen abgesichert seien, und zugleich über Sicherheitskopien an anderen Standorten.Das Hochhaus war am Sonntag innerhalb weniger Stunden völlig ausgebrannt. Sieben Feuerwehrleute erlitten Rauchvergiftungen. Nach Angaben des Bürgermeisters von Madrid muss das Gebäude abgerissen werden. Der Schaden wird nach Presseberichten auf etwa 100 Millionen Euro geschätzt. Versicherungen hatten den Wert des Windsor-Turmes vor gut einem Jahr auf 84 Millionen Euro beziffert. Der Verlust der Mieteinnahmen für die Eigentümer wird mit 12 Millionen Euro angegeben.