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Bankraub in Nordirland: Sinn-Fein-Partei rückt ins Visier der Ermittler

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Bankraub in Nordirland: Sinn-Fein-Partei rückt ins Visier der Ermittler

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In Zusammenhang mit dem spektakulären Banküberfall im irischen Belfast vom Dezember des Vorjahres konzentrieren sich die Ermittler zusehends auf die Sinn-Fein-Partei, den politischen Arm der nordirischen Untergrundorganisation IRA. Die Polizei verhört nach eigenen Angaben einen Mann, der mit Sinn Fein in Verbindung stehen soll. Der Vorsitzende der Sinn-Fein-Partei Gerry Adams wies wie bereits in den vergangenen Tagen alle diesbezüglichen Verdächtigungen zurück. Der Verdächtige befindet sich unter jenen sieben Personen, die in den vergangenen Tagen festgenommen worden waren. Zwei von ihnen wurden inzwischen wieder auf freien Fuß gesetzt. Einer der Festgenommenen ist nach Angaben des irischen Polizeichefs Noel Conroy ein IRA-Dissident.

Außerdem hatten die Beamten im Zuge der Razzia umgerechnet mehr als drei Millionen Euro sichergestellt, die aus dem Bankraub stammen sollen. Beim größten Banküberfallin der Geschichte Nordirlands hatten die Täter im Dezember des Vorjahres insgesamt rund 38 Millionen Euro von der Northern Bank in Dublin erbeutet.