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Irak: Bombenanschläge überschatten Aschura-Fest

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Irak: Bombenanschläge überschatten Aschura-Fest

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In der irakischen Hauptstadt Bagdad sind nach Augenzeugenberichten mehr als 30 Menschen bei Selbstmordanschlägen auf zwei schiitische Moscheen getötet worden. Mindestens 26 Personen wurden verletzt. Die Polizei gab die Anzahl der Toten mit 14 an. Die Sicherheitskräfte teilten mit, ein Mann mit einem Sprengstoffgürtel habe eine Moschee im Bagdader Viertel Dura betreten und sich inmitten der Gläubigen in die Luft gesprengt. Der zweite Anschlag wurde in der Nähe der Al-Bajaa-Moschee im Westen Bagdads verübt. Dort sei eine Werfergranate explodiert, hieß es aus Polizeikreisen. Das US-Militär bestätigte die Explosion, nannte aber keine Einzelheiten. Unterdessen zogen tausende Schiiten zum Aschura-Fest durch die Straßen der Hauptstadt, um einen der wichtigsten Feiertage ihres religiösen Kalenders zu begehen.