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Mainz: Scharfe Sicherheitsvorkehrungen vor Bush-Besuch

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Mainz: Scharfe Sicherheitsvorkehrungen vor Bush-Besuch

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Mit drastischen Sicherheitsvorkehrungen hat sich die Stadt Mainz in Rheinland-Pfalz auf den Besuch von US-Präsident George W Bush vorbereitet. Gullydeckel wurden verschweißt und größere Briefkästen aus Angst vor Bombenanschlägen abmontiert. Sicherheitskräfte werden den Luftraum kontrollieren, wenn die Präsidentenmaschine um 9:45 auf dem Frankfurter Flughafen landet.

Die Autobahnen von Mainz und Wiesbaden werden stundenlang gesperrt. In der etwa 5 Quadratkilometer große Sicherheitszone um den Tagungsort, das Mainzer Schloss, wird kontrolliert was zu kontrollieren ist.

Die Schulen der Landeshauptstadt bleiben geschlossen. Der gesamte Verkehr im Rhein-Main Gebiet wird stark behindert. Die Schifffahrt auf dem Rhein wird unterbrochen. Der Bahnverkehr kommt zum erliegen. Beim Autohersteller Opel stehen die Laufbänder still. Der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder zeigt sich im Vorfeld des Deutschlandbesuchs von Bush optimistisch. Nach dem Gipfeltreffen bei NATO und EU bestünden gute Aussichten, daß sich Washington künftig stärker um eine Einbeziehung der Verbündeten in die Entscheidungsfindung bemüht.