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Sorge um Johannes Paul II.: Papst war bereits Anfang Februar erstmals erkrankt

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Sorge um Johannes Paul II.: Papst war bereits Anfang Februar erstmals erkrankt

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Wegen Grippe und Atembeschwerden aufgrund einer Kehlkopfentzündung war Papst Johannes Paul II. schon Anfang Februar in die Gemelli-Klinik in Rom eingeliefert worden. Tagelang hatten Gläubige in aller Welt um das Leben des 84-jährigen Kirchenoberhaupts gebangt. Denn Johannes Paul II. ist bereits seit Jahren ein schwer kranker Mann: Er leidet an Parkinson und wird zudem von einer schweren Arthritis geschwächt, die es ihm unmöglich macht, zu stehen oder zu gehen.

Schon damals hatten die Ärzte eine Operation erwogen, sich aber dann gegen einen Eingriff entschieden. Am 10. Februar kam die Erleichterung: Der Papst konnte das Krankenhaus wieder verlassen. In seinem Papamobil fuhr er durch die Straßen, begrüßt von zahlreichen Anhängern. Seit diesem Klinikaufenthalt wirkte Johannes Paul II. jedoch geschwächt; teilweise sprach er so undeutlich, dass er kaum zu verstehen war. Erst nach mehreren Tagen konnte er wieder kurze Audienzen geben. Nun wurde er wieder ins Krankenhaus eingeliefert, wo seit dem Attentat im Jahr 1981 ein eigenes Apartment für ihn reserviert ist. Es besteht aus mehreren Zimmern, einer kleinen Küche sowie einer Privatkapelle.