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Zu gewalttätigen Szenen ist es heute bei einer Frauendemonstration in der türkischen Hauptstadt Istanbul gekommen

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Zu gewalttätigen Szenen ist es heute bei einer Frauendemonstration in der türkischen Hauptstadt Istanbul gekommen

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Anlass für die ursprünglich friedliche Demonstration regierungskritischer Frauen war der bevorstehende Internationale Frauentag am 8. März. Die Behörden hatten die Kundgebung im Vorfeld untersagt, dennoch fanden sich rund 300 Frauen ein. Sie schwenkten Fahnen und skandierten regierungsfeindliche Parolen.

Als die Polizei einschritt, folgten die meisten der beteiligten Frauen dem Aufruf, die Kundgebung aufzulösen. Rund 100 Demonstrantinnen jedoch zogen sich nicht zurück, worauf die Polizei mit großer Härte reagierte. Mit dem Einsatz von Tränengas und Schlagstöcken wurden die Frauen auseinandergetrieben. Offizielle Berichte über Verletzte gibt es nicht. Zuvor hatte die Polizei in Istanbul bereits rund 50 Personen festgenommen, die an der Demonstration teilnehmen wollten. Gestern hatte in der türkischen Hauptstadt eine genehmigte Kundgebung von Regierungsanhängern zum Internationalen Frauentag stattgefunden. Mehrere tausend Menschen hatten daran teilgenommen.