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Irak: Erste Parlamentssitzung in Bagdad

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Irak: Erste Parlamentssitzung in Bagdad

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Begleitet von scharfen Sicherheitsvorkehrungen hat in Bagdad die erste Sitzung des Ende Januar gewählten Parlaments begonnen. Die 275 Abgeordneten kamen in der streng abgeriegelten so genannten Grünen Zone im Herzen der irakischen Hauptstadt zusammen. Um Anschläge zu verhindern, wurden zahlreiche Straßen gesperrt.

Die ersten Aufgaben der Abgeordneten werden die Wahl eines Parlamentspräsidenten, eines Staatschefs und seiner beiden Vertreter sein. Die beiden größten Fraktionen, die Schiiten-Allianz und die Kurdenparteien, haben sich angeblich auf den Kurdenführer Dschalal Talabani als Staatspräsidenten geeinigt.

Ministerpräsident soll der Schiit Ibrahim al Dschaafari werden. Für Uneinigkeit sorgen kurdische Forderungen ihre autonome Sonderzone im Norden auf die Öl-Stadt Kirkuk auszudehnen. Zudem verlangen die Kurden ein Beibehaltung der Trennung von Religion und Staat.