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Russland: UES-Chef Tschubais entgeht Attentat

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Russland: UES-Chef Tschubais entgeht Attentat

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Der Chef des russischen Energieversorgers UES, Anatoli Tschubais, ist am Morgen einem Attentat unverletzt entgangen. Nach Angaben des Unternehmens war das Auto des Konzernchefs bei einer Autobahnausfahrt nahe Moskau beschossen worden. Beinahe zeitgleich sei zudem in unmittelbarer Nähe des Wagens ein Sprengsatz explodiert.

Weitere Einzelheiten zu den Hintergründen der Tat sind bislang unbekannt. Tschubais spielt eine zentrale Rolle bei den geplanten Reformen zur Liberalisierung des Energiemarktes. In den Jahren 1997-98 war Tschubais unter dem russischen Präsidenten, Boris Jelzin, als stellvertretender Regierungschef für Wirtschaftsreformen zuständig.