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USA: Schicksal von Komapatientin Terry Schiavo weiter offen

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USA: Schicksal von Komapatientin Terry Schiavo weiter offen

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Das Schicksal der amerikanischen Komapatientin Terry Schiavo bleibt weiter ungewiss. Ein Bundesrichter beendete eine Anhörung darüber, ob die 41jährige wieder künstlich ernährt werden soll, ohne Entscheidung. Zunächst müsse die gerichtliche Zuständigkeit geklärt werden. Auf Anordnung des Ehemanns und Vormunds waren am Freitag bei der seit 15 Jahren im Wachkoma liegenden Frau die Schläuche zur künstlichen Ernährung entfernt worden.

“Dies ist ein komplexer Fall”, sagte US-Präsident George W. Bush”, aber unter außergewöhnlichen Umständen wie diesen hier ist man gut beraten, sich immer auf die Seite des Lebens zu stellen.” Das Dringlichkeitsgesetz, das die aus der Osterpause geholten Abgeordneten auf Druck der Republikaner verabschiedet hatten, räumte den Eltern der Patientin die Möglichkeit ein, das Bundesgericht einzuschalten. Im Bundesstaat Florida hatten diese alle Rechtsmittel ausgeschöpft.