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Eltern von Komapatientin wollen Obersten Gerichtshof anrufen

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Eltern von Komapatientin wollen Obersten Gerichtshof anrufen

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Vor einem Berufungsgericht im US-Bundesstaat Florida haben die Eltern der amerikanischen Wachkoma-Patientin Terri Schiavo erneut eine juristische Niederlage erlitten. Das Gericht lehnte es ebenso wie zuvor ein Bundesbezirksrichter in Florida ab, die am Freitag unterbrochene Ernährung der 41-Jährigen fortzusetzen. Zusammen mit Unterstützern wollen ihre Eltern weiter für die künstliche Ernährung ihrer Tochter kämpfen.

Das juristische Tauziehen um Schiavos Schicksal dürfte damit aber noch immer nicht beendet sein. Denn ein Bundesrichter hatte die Anordnung des amerikanischen Kongresses zwar zurückgewiesen, die Wachkoma-Patientin weiter künstlich zu ernähren. Aber die Abgeordneten machten den Eltern Schiavos durch ein Sondergesetz den Weg ein frei, alle Rechtsinstanzen bis zum Obersten Gerichtshof der USA auszuschöpfen.

Terri Schiavo hat seit 15 Jahren das Bewusstsein nicht wiedererlangt. Nach Angaben ihres Ehemanns hatte sie vor ihrem Fall ins Koma erklärt, sie wolle in einer solchen Situation nicht künstlich am Leben erhalten werden.